Rezensionen

Reisebericht: Girls in the Moon

Reiseziele: New York & Boston


New York, die aufregendste Stadt der Welt! Phoebe, Tochter zweier Rocklegenden, besucht ihre Schwester Luna, die kurz davor ist, mit ihrer Band The Moons so richtig durchzustarten. Doch Phoebe möchte Luna nicht nur beim Berühmtwerden zusehen. Sie möchte, dass sich ihre Mutter und ihre Schwester versöhnen, sie möchte ihren Vater finden und Schluss machen mit allen Geheimnissen und Halbwahrheiten, die die Familie zerstört haben. Und sie möchte diesen Jungen kennenlernen, mit dem sie sich seit Monaten heimlich schreibt: Archer.


Autorin: Janet McNally
Übersetzerin: Ivana Marinovic
Preis: 16,99 € (Hardcover) || 13,99 € (eBook)
Seiten: 416
Verlag: cbt

Girls in the Moon wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.


Eindrücke & Momente

Ich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut, da ich die Geschichten aus dem cbt-Verlag immer sehr süß finde (z. B. Ich und die Walter Boys oder Sternengewitter). Doch Girls in the Moon und ich sind einfach nicht miteinander warm geworden und ich kann sagen, dass wir so einige Differenzen haben.

Schon der Einstieg in die Geschichte fiel mir nicht leicht. Ich mag es eigentlich sehr gerne, wenn man als Leser sofort ins Geschehen geworfen wird und die Geschichte einen damit augenblicklich gefangen nimmt. Auch dieses Buch wirft den Leser sofort ins Geschehen, doch ich war eher verwirrt, als dass mich das Passierte fesseln konnte. Phoebes Gedanken prasselten unkontrolliert auf mich ein und sie hatte so viele verschiedene Themen über die sie nachgedacht hat, mit denen ich noch nichts anfangen konnte, dass ich mir sehr ausgeschlossen vorkam. Das zog sich dann auch über mehrere Seiten hinweg und mir wurde nicht wirklich klar, was Phoebe mir mit all diesen Dingen sagen möchte.

Als unsere Protagonistin dann endlich im Flieger nach New York saß wurde es um einiges besser, denn endlich schien mal etwas zu passieren. Die Geschichte erfuhr einen kleinen Aufschwung, der mich dazu animierte gerne ins Buch zu schauen und Phoebe weiter zu verfolgen. Das lag unter anderem daran, dass neue Charaktere wie Luna und ihre Band vorgestellt wurden. Als das jedoch vorüber war, wurde es leider wieder langweilig und die Geschichte plätscherte vor sich hin. Es kamen zwar immer mal Szenen, bei denen ich dachte Jetzt geht’s los!, aber diese brachen dann entweder mittendrin ab oder sie endeten einfach unspektakulär.

Was mich allerdings am meisten im Laufe der Geschichte abgeschreckt hat war die Fülle an Themen, die dieses Buch behandeln möchte oder auf die es zumindest eingeht. Da wären zum Beispiel die Beziehung von Phoebe und Archer, Phoebe und ihrer Schwester, Mutter-Tochter-Probleme, berühmte Eltern und wie man damit umgeht, die Liebesgeschichte der Eltern und deren Vergangenheit und noch einiges mehr. Es war für die Kürze und Einfachheit des Buches einfach so viel, dass ich mich fragte: Was will dieses Buch mir überhaupt erzählen?

Die schon erwähnte Liebesgeschichte von Lunas und Phoebes Eltern und die damit verbundenen Rückblicke in die Vergangenheit fand ich noch am interessantesten, obwohl die Rückblicke rückwärts liefen und es mich verwirrt hat, dass ich, umso weiter die Geschichte von Kieran und Meg zurückschritt, mehr wusste als die beiden. Dadurch konnte mich diese Nebenhandlung nicht so berühren wie erhofft, aber es war um einiges spannender als Phoebes Handlung.


KURZ GESAGT

Obwohl ich an dieses Buch mit keinen großen Erwartungen herangegangen bin, außer dass mich andere Bücher des Verlags mit ähnlichem Konzept schon überzeugen konnten, wurde ich dennoch ziemlich enttäuscht. Ich habe eine lockere Liebesgeschichte erwartet, die nebenbei mit spannenden Familiengeheimnissen und Entwicklungen rund um Phoebes Leben punkten kann. Leider habe ich eine Geschichte bekommen, die sehr viel erzählen möchte, aber in keinem ihrer angeschnittenen Themen zum Punkt kommt.


Obwohl New York immer eine Reise wert ist, kann ich euch für dieses Buch keine Reiseempfehlung geben.

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