Rezensionen

Reisebericht: A Thousand Pieces of You

Reiseziel: u. a. London & St. Petersburg


Marguerite Caine’s physicist parents are known for their groundbreaking achievements. Their most astonishing invention, called the Firebird, allows users a-thousand-pieces-of-youto jump into multiple universes—and promises to revolutionize science forever. But then Marguerite’s father is murdered, and the killer—her parent’s handsome, enigmatic assistant Paul— escapes into another dimension before the law can touch him. Marguerite refuses to let the man who destroyed her family go free. So she races after Paul through different universes, always leaping into another version of herself. But she also meets alternate versions of the people she knows—including Paul, whose life entangles with hers in increasingly familiar ways. Before long she begins to question Paul’s guilt—as well as her own heart. And soon she discovers the truth behind her father’s death is far more sinister than she expected.


Autorin: Claudia Gray
Preis: 15,99 € (Hardcover) || 7,99 € (Taschenbuch)
Seiten: 384
Reihe: Band 1 von Firebird
Verlag: Harper Collins Publishers


Eindrücke & Momente

Bei diesem Buch war es Liebe auf den ersten Blick. Das Cover ist wunderschön, der Klappentext reißt einen sofort mit, weil man wissen möchte, was hinter dem Mord an Marguerites Vater steckt und natürlich macht einen die Aussicht auf so viele zu entdeckende Dimensionen sofort neugierig.

Hier zuzugreifen war also keine schwierige Entscheidung, aber konnte das Buch dann das einhalten, was ich davon erwartet habe? Ja! Es hat mich ab den ersten Seiten gepackt und bis zu den letzten Sätzen nicht mehr losgelassen. Das lag vor allem an dem Gesamtpaket, das A Thousand Pieces of You mit sich bringt: eine gut durchdachte und komplexe Story, sympathische und unsympathische Charaktere, die nicht alle nur schwarz/weiß sind, sondern Stärken und Schwächen haben und ein leicht verständlicher und dennoch berührender Schreibstil.

Fangen wir mit der Story an: Als ich das erste Mal von dieser Sache mit den verschiedenen Dimensionen las, dachte ich, dass das zwar spannend ist, aber sicher schwer wird, dies verständlich und vor allem logisch umzusetzen. Mrs. Gray ist das auf jeden Fall gelungen. Sie stützt die Theorie der vielen Dimensionen auf leicht verständliche Physik und schafft es, diese spannend zu erklären. Lange, langweilige Erklärungen über Dimensionen, Gleichungen etc. sucht man hier also vergeblich.

Der nächste Geniestreich, der der Autorin mit der Idee der vielen Dimensionen gelungen ist, ist, dass es eigentlich nie langweilig werden kann, denn gehen einem mal die Ideen aus, lässt man die Charaktere einfach in eine andere Dimension springen. Die Dimensionen, die im ersten Band der Reihe beschrieben werden, sind alle sehr interessant und ich konnte meist kaum abwarten, bis sie die nächste Welt entdecken.

Sie sind in diesem Fall Meg, Theo und Paul. Meg und Theo jagen Paul, da er Megs Vater ermordet hat und Meg daher nun auf Rache sinnt. In den verschiedenen Dimensionen lernt Meg viele Varianten von Paul kennen, bis sie beginnt  zu zweifeln. Welches Spiel wird hier gespielt und was hat das alles mit dem Tod ihres Vaters zu tun? Die Autorin hat es geschafft, dass ich immer hin und her gerissen war, wem ich nun glauben soll, auf wessen Seite ich stehen soll und vor allem, wem ich von den Charakteren überhaupt noch vertraue. Meg, Theo und Paul sind dabei sehr unterschiedliche Figuren, die alle etwas haben, das man sympathisch finden kann. Vor allem Meg gefiel mir sehr, da sie im Gegensatz zu ihrer Familie künstlerisch statt wissenschaftlich begabt ist und daher eine tolle Art hat zu denken. Mir gefallen ihre Gedanken und wie sie alles mit Künstlern vergleicht.

Der nächste Punkt, der mir sehr gut gefallen hat, waren die Rückblenden. Die Geschichte beginnt schon in einer anderen Dimension, sodass man sofort ins Geschehen hineingeworfen wird. Allerdings versteht man erst durch die Rückblenden, wie zerrissen Meg ist und warum sie so sehr an ihrer Entscheidung zweifelt.

Der einzige Kritikpunkt ist für mich Megs Verhältnis zu Theo, da ich es einfach nicht nachvollziehen konnte. Durch die Rückblenden habe ich verstanden, wie Meg zu Paul steht, aber leider kam Theo so gut wie nie darin vor. Da ich Theo ab dem ersten Drittel des Buches nicht mehr wirklich gemocht habe, konnte ich einfach nicht verstehen, was Meg noch an ihm findet. Hoffentlich kann ich das im zweiten Band der Reihe näher in Erfahrung bringen.


Für diese turbulente Reise durch die Dimensionen bekommt ihr auf jeden Fall eine Reiseempfehlung!

Hier geht es zu weiteren Reiseberichten:

nice girls read books (englisch)
there were books involved (englisch)

6 Kommentare zu “Reisebericht: A Thousand Pieces of You”

    1. Hi 🙂
      Ich hoffe, dass es dir dann auch so gut gefällt wie mir. ^^ Habe mir nämlich so einige Rezensionen zu dem Buch durchgelesen und es scheint so, dass es keinen Mittelweg gibt – entweder man hasst es oder man liebt es. 😀 Bin dann gespannt auf deine Meinung, wenn du es gelesen hast. 🙂

      Liebste Grüße
      Ellen

  1. Hach dieses Buch hört sich so cool an und ich hab es schon länger auf dem Radar – ist es blöd, wenn ich das jetzt mit dem Cover begründe?! – mal sehen!
    Schöne Rezension!

    1. Es ist ja die Aufgabe des Covers uns zu verführen. Daher ist das absolut gerechtfertigt. 😀 Hoffentlich gefällt es dir dann genauso wie mir, wenn du es lesen solltest, denn – wie ich es schon Juliane gesagt habe – hier gibt es nur ‚Gefällt mir‘ oder ‚Mag ich nicht‘. Ich bin also gespannt. 🙂

      Danke!

      Liebste Grüße
      Ellen

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